Kosten der "24-Stunden-Betreuung"

Im Folgenden finden sich Informationen für selbstständige Betreuungskräfte zu den Themen:

Sozialversicherungsbeiträge

Selbstständige Betreuungskräfte müssen mit der zu betreuenden Person bzw. mit deren Angehörigen ein Honorar vereinbaren. Sie sind selbst für die Entrichtung der Sozialabgaben und Steuern verantwortlich. Bei Betreuerinnen/Betreuern nach dem Hausbetreuungsgesetz sind üblicherweise ca. 25 Prozent Sozialversicherung zu entrichten. Die Bemessung der Beiträge zur Sozialversicherung ist von verschiedensten Faktoren abhängig und erfolgt auf Basis des Einkommensteuerbescheides.

In den ersten beiden Kalenderjahren sind die Beiträge zur Sozialversicherung etwas geringer.

Genaue Informationen zur Sozialversicherung von Selbstständigen finden sich ebenfalls auf oesterreich.gv.at.

Sozialversicherung für selbstständig Erwerbstätige

Rechtsgrundlagen

Hausbetreuungsgesetz (HBeG)

Einkommensteuerpflicht

Selbstständige Betreuungskräfte sind mit ihren Einkünften (Betriebseinnahmen minus Betriebsausgaben) einkommensteuer- und nicht lohnsteuerpflichtig und haben beim Wohnsitzfinanzamt im Folgejahr eine Einkommensteuererklärung  (Formular E1 samt Beilage E1a) abzugeben. Die Pflicht, Einkommensteuer abzuführen, entsteht bei einem Jahreseinkommen von mehr als 11.000 Euro.

Weitere Informationen über die Zuständigkeiten der Finanzämter finden sich auf USP.gv.at.

Informationen zur Steuerpflicht von Selbstständigen finden sich ebenfalls auf oesterreich.gv.at zum Thema "Arten von Beschäftigung".

Ausländische Betreuungskräfte müssen in der Regel ihre Einkommensteuererklärung bei dem Finanzamt einreichen, in dessen Zuständigkeitsbereich der Hauptwohnsitz der betreuten Person liegt.

Personenbetreuung

Formulare

Formular E1 und Beilage E1a

Stand: 01.01.2019
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Finanzen
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Transparente Grafik zwecks Webanalyse

Quelle: HELP.gv.at

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