Bauamt - Bauangelegenheiten

Bewilligungspflicht | Meldepflicht | Benützungsbewilligung

Laut dem Steiermärkischen Baugesetz unterliegen beinahe alle Bauarbeiten der Baubewilligungspflicht. Ebenfalls ist bei Bauvorhaben auch das Steiermärkische Raumordnungsgesetz heranzuziehen und vor Planungsbeginn die vorliegende Flächenwidmung zu beachten. Auch kleine bauliche Maßnahmen (Überdachungen, Einfriedungen, Abstellflächen für KFZ, Kachelöfen) sind der Baubehörde schriftlich mitzuteilen und dürfen in keinem Widerspruch zu aktuellen Bebauungsgrundlagen stehen!

Für Fragen zu Ihrem Bauvorhaben steht Ihnen das Bauamt (Herr Thomas Mario Brandl) im GemeindeServiceZentrum unter 03114 / 22 01 14 oder t.brandl@markthartmannsdorf.at gerne zur Verfügung.

Meldepflichtige Vorhaben gemäß § 21 Stmk. BauG

Unter bestimmten Voraussetzungen sind gemäß § 21 Stmk. BauG gewisse Bauvorhaben meldepflichtig. Besonders in diesem Verfahren ist die Flächenwidmung maßgebend! Meldepflichtige Vorhaben stellen jedoch, wie oft behauptet, keine freien Bauvorhaben dar, diese müssen ebenfalls vor Ausführung der Gemeinde schriftlich mitgeteilt werden!

Darunter fallen z.B. (auszugsweise aus § 21 Stmk. BauG) Photovoltaik- und Solaranlagen unter 400 m² Brutto-Fläche; Batterieanlagen (Energiespeicher) mit einem Energieinhalt von höchstens 20 kWh - Brandschutz beachten!; Feuerungsanlagen (z.B. Schwedenofen) bis zu einer Nennwärmeleistung von 8,0 kW; Heizungstausch durch eine Feuerungsanlage bis 400 kW, wenn damit keine baulichen Änderungen oder Nutzungsänderungen verbunden sind; Einfriedungen (Zaunanlagen) bis zu einer Höhe von 1,50m Stützmauern bis zu einer Höhe von 0,50m; Wasserbecken (Pools) bis 100m³ Gartenhütten; Eingangsüberdachungen; Loggiaverglasung

Baubewilligung im vereinfachten Verfahren

Grundsätzlich ist dieses Verfahren gemäß § 20 Stmk. BauG bei kleineren Bauvorhaben durchführbar. Darunter fallen z.B. Garagen, Carports, Luftwärmepumpen, Klimaanlagen, Abbruch von Gebäuden sowie die Errichtung von Kleinhäusern. Es ist ein schriftliches Ansuchen bei der Baubehörde einzubringen.

Voraussetzung für die Durchführung sind eine Bestätigung eines befugten Planverfassers sowie die Zustimmung, der an der Grundgrenze angrenzenden Grundeigentümer (6m Radius). Es kommt hierbei, sofern die angrenzenden Grundstückeigentümer zugestimmt haben, zu keiner Bauverhandlung

Baubewilligung (Bauverhandlung)

Dies ist das „klassische“ Verfahren gemäß § 19 Stmk. BauG mit einer Bauverhandlung an Ort und Stelle. Hier werden die angrenzenden Grundeigentümer im 30m Radius von der Grundgrenze eingeladen. Hierunter fallen beispielsweise Neu-, Zu- und Umbauten.

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